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Tricom-Brenner für thermische Nachverbrennungsanlagen

 

Die Funktionsweise der Brenner nach dem Drallprinzip gewährleistet ein effektive Verwirbelung, und somit Durchmischung der Brennkammeratmosphäre, sowie eine stabile Flammengeometrie.
Eine weitere Besonderheit dieses Brennertyps ist die gestufte Zuführung von Abluft und Brennstoff.
Die TRICOM-Brennerbaureihe zeichnet sich somit durch niedrige Emissionswerte bei langer Standzeit aus.

 

Brenner zur thermischen Nachverbrennung TRICOM VI – IC

Der TRICOM VI – Brenner wurde als Spezialbrenner für thermische Abluftreinigungs-anlagen entwickelt und ist nach dem Prinzip der Industriebrenner in einer soliden Edelstahlschweißkonstruktion gefertigt. Die Vorbrennkammer, Mischeinrichtung und die Gaslanze sind aus hochtemperaturbeständigem Edelstahl hergestellt. Die Mischeinrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei ineinander gesetzten Zylindern, die jeweils innen und außen mit kreisförmig angeordneten Luftleitsegmenten bestückt sind. Der äußere Zylinder geht in die Vorbrennkammer über. Die Gaslanze wird zentrisch durch die Isolierkassette in den inneren Zylinder geführt, und ist am Ende mit radial und axial angebrachten Gasaustrittsdüsen versehen.

 

Besonderheiten

Durch die Funktionsweise nach dem Drallprinzip werden besonders gute Ausbrandwerte erzielt. Weiterhin waren ein kürzerer Ausbrand und eine intensivere Mischung der schadstoffbeladenen Abluft erwünscht. Beides ist mit dem TRICOM VI – Brenner erreicht worden. Aufgrund der kürzeren Verweildauer der Abluft im heißen Flammenkern, liegen die NOX- und CO- Emissionen weit unter den TA – Luft Werten. Der starke Flammendrall sorgt für eine optimale Umwälzung der Brennkammeratmosphäre. Somit wird diese in ihrem ganzen zylindrischen Volumen ausgenutzt, womit eine effektive Oxidation der Kohlenwasserstoffe gewährleistet ist.

 

Funktionsweise

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Der TRICOM V- Brenner wird so in den Abluftstrom installiert, dass die volle Luftmenge über und durch den Brenner mit Stufenluftbeimischung geführt wird. In der Vorbrennkammer verwirbelt der Primärluftanteil [3] sehr intensiv mit dem über die Gasdüsen [1;2] zugeführten Brenngas, womit während des Verbrennungsvorganges eine wirkungsvolle Umwandlung der Kohlenwasserstoffe in Kohlendioxid und Wasserdampf stattfindet. Der mit einem starken gleichgerichteten Drall zugeführte Sekundär- [4] und Tertiärluftanteil [5] überlagert die Flamme der Vorbrennkammer und verstärkt so die stark rotierende Durchströmung der Brennkammer. Die nötige Brennkammertemperatur (Reaktionstemp. ca. 730 °C) wird über die zugeführte Brennstoffmenge gesteuert. Wichtig ist, dass die O2-Konzentration der zu reinigenden Luft mind. 17 % betragen muss.

Neben der Primärgaseindüsung innerhalt der Vorbrennkammer verfügt der Brenner außerdem über eine Sekundärgaseindüsung, dass die Sekundär- und Tertiärluftanteile in den Randbereichen ebenfalls mit Brenngas versetzt werden können. Dadurch können für die NOX- Bildung verantwortliche Temperaturen an den Flammenspitzen gesenkt werden. Das Flammenbild wird so durch Variation der Eindüsungspunkte und -mengen den Anforderungen angepasst.

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Schadstoffreduzierung


Grundsätzlicher Zusammenhang
der Schadstoffbildung

Steigende Temperaturen
in der Brennkammer (Tendenzen)

  • ↑ NOX
  • ↓ Cges, CO

 

Einfluss prozessrelevanter Parameter
auf Kurvenverlauf

  • Wirkungsweise des Brenners
  • Schadstoffstoffbeladung
  • λ
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Vorteile durch den Einsatz verbesserter Brennertechnologie

Besonders großer Regelbereich. Veränderbarkeit der Primär- und Sekundärgaseindüsung ermöglicht weite Anpassungsbereiche der Reaktionsführung.

  • Stabile Flammenbildung auch bei großem Luftüberschuss (λ).
  • Geringe Emissionswerte (CO < 50mg/m³, Cges < 10 mg/m³, NOX< 50mg/m³).
  • Unterschreitung der TA- Luft.

 

Tricombrenner
Tricombrenner
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